FZI House of Living Labs

FZI House of Living Labs

Beschreibung
Mitten in der IT-Region Karlsruhe hat das FZI auf zwei Stockwerken mit über 2.500 qm eine neuartige Forschungsumgebung insbesondere für kleine und mittlere Unternehmen geschaffen, die branchen- und anwendungsfeldübergreifend für Forschung und Entwicklung zur Verfügung steht. Neue Informatik-Anwendungen werden im FZI House of Living Labs von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des FZI gemeinsam mit Partnern aus Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft entwickelt, erprobt und zur Marktreife geführt.

Innovationsbereiche

  • Mobilität

Zur Homepage: https://www.fzi.de/forschung/fzi-house-of-living-labs/

Ansprechpartner: Tanja Zylowski

Referenzprojekt

Wiederverwendbare, interaktive Verhalten für proaktive Roboter im Smart Home“ - AuRor

Beschreibung
Serviceroboter in Alltagssituationen - Im Rahmen des Projektes AuRorA sollen Ansätze entwickelt werden, bei denen Roboter und Mensch effizient und natürlich miteinander interagieren. Im Haushalt und der Pflege, aber auch in der unmittelbaren Kommunikation, werden die Bedürfnisse des Menschen in den Mittelpunkt gestellt. Dabei sollen Strategien für ein anspruchsvolles Zusammenspiel von Mensch und Roboter entwickelt werden, um den Alltag älterer, auf Hilfe angewiesener Personen dauerhaft zu erleichtern. Gefördert wird das Projekt durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung.

Involvierte Stakeholder und Nutzerrolle
Die Anwendungstests finden in einem sogenannten „Smart Home“ statt – einem intelligenten Haushalt, in dem verschiedene Geräte aufeinander abgestimmt miteinander und mit dem Bewohner interagieren. Zudem werden die Assistenzfunktionen in einem Pflegehotel erprobt, wo sie Pflegekräfte im Arbeitsalltag unterstützen. Das FZI arbeitet an dem vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderten Projekt zusammen mit der Charité Berlin, Unity Robotics und Myestro Interactive.

Angewandte Methodik
Ein Roboter soll zukünftig beispielsweise in der Lage sein, den Menschen beim Kochen zu unterstützen. Er soll erkennen können, welcher nächste Arbeitsschritt folgen wird und ihm dann etwa das passende Kochutensil reichen. Neben physischer Unterstützung sind daher auch kognitive Fähigkeiten und soziale Interaktion zur Bewältigung des Alltags erforderlich. Die besondere Herausforderung für die Wissenschaftler des Projektes ist es, die eingesetzten Roboter so weiterzuentwickeln, dass sie zusätzlich zu ihren klassischen Eigenschaften wie Kraft, Präzision und Schnelligkeit in der Lage sind, intelligent zu handeln, sich an ihr menschliches Gegenüber anzupassen und feinfühlig zu reagieren.